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Die Praxis
















H2O und Co. - Das BASF-Mitmachlabor für Kinder

Beispiel für Projekte von
Unternehmen für Schüler/Lehrer


> Projektziel - Schülern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren eine erste Annäherung an Themen der Chemie ermöglichen

> Durchführende Institution - BASF AG

> Bundesland/Region - Rheinland-Pfalz, Klassen aus der Region Rhein-Neckar-Dreieck

> Zielgruppe - ganze Klassen im Verband

> Beteiligte Klassenstufe/-n - 1. - 6. Klasse

> Beteiligtes Fach/Fächer: Sachunterricht der Grundschule; in Baden-Württemberg das Fach "Naturphänomene"

> Projektdauer und Frequenz der Durchführung - 1 Klasse pro Vormittag an ca. 210 Terminen im Jahr; Projekt besteht seit Juni 1997; für Schulklassen meist einmalige Aktion

Wie kam es zu diesem Projekt/der Maßnahme?

1996 wurde bei der BASF eine Evaluation der PR-Maßnahmen für Schüler und Jugendliche durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass es vor allem für die 6-12-jährigen Kinder kein passendes Angebot gibt. Dies war der Startschuss für ein umfangreiches Jugend-PR-Konzept. In Zusammenarbeit mit einer auf Mitmachausstellungen spezialisierten Agentur sowie der Universität Frankfurt wurde das Konzept von "H2O und Co. – Das BASF-Mitmachlabor für Kinder" entwickelt.

Was wird getan?

Das fachliche Konzept für die Schülerexperimente wurde in Kooperation zwischen der BASF AG und dem Institut für Didaktik der Chemie der Universität Frankfurt erarbeitet. Abweichend von schulischen Strukturen sollen die Schüler hier, noch bevor sie im Unterricht in Berührung mit dem Lehrfach Chemie kommen, handlungsorientiert an die Chemie herangeführt werden.

Die Klassen kommen nach Voranmeldung mit ihrem Lehrer in das Besucherzentrum der BASF. Nach einem kurzem Einführungsgespräch gehen sie in den Ausstellungsbereich, wo sie anhand eines Rätselbogens erfahren, wo sie selbst in ihrer Alltagswelt mit "Chemie" in Berührung kommen (Ernährung, Verdauung, Kunststoff oder Farben). Anschließend haben sie die Möglichkeit, in jeweils drei Kleingruppen Experimente selbst durchzuführen. Ein Experiment wird dabei vom Lehrer betreut, die beiden anderen von Mitarbeitern des Mitmachlabors. Die Experimente sind dem Alter der Kinder angepasst und haben vorwiegend alltagspraktischen Bezug, so können die Kinder zum Beispiel anhand einer Kreide-Chromatographie sehen, aus welchen verschiedenen Farben sich ihr vermeintlich schwarzer Filzstift zusammensetzt. Einige Experimente für ältere Schüler stellen auch den Bezug zu Produkten der BASF her. Den Abschluss des Besuchs bildet eine kurze Rundfahrt über das Werksgelände der BASF.

Sowohl für die Vor- als auch zur Nachbereitung des Mitmachlabors wurde Begleitmaterial entwickelt, das vom Lehrer im Unterricht angewandt werden kann.

ür den Betrieb des Mitmachlabors sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Experimente hat die BASF seit Februar 2001 die Agentur "Irmela Storre – Science & More" beauftragt.

Was ist das Besondere an diesem Projekt/der Maßnahme?

Das Projekt war eines der Ersten seiner Art und nimmt eine Vorreiterposition im Bereich der Schülerlabors ein.

Hervorzuheben ist der Ansatz, keine reine PR-Veranstaltung für Kinder und Jugendliche anzubieten. Das Mitmachlabor will vielmehr über einen einmaligen Besuch hinausgehen und Lehrer ermutigen, diese Themen auch verstärkt im Unterricht aufzugreifen. Über Anleitungen im Internet können die Schüler zusätzlich eigene Experimente zu Hause durchführen.

Erfahrungen und Empfehlungen

Das Konzept des "H2O und Co." hat sich von Anfang an als außerordentlich erfolgreich erwiesen. Die große Nachfrage wird vor allem darauf zurückgeführt, dass die Kinder im Mitmachlabor Erfahrungen machen, die sie nicht mehr im Alltag vermittelt bekommen. Dieses unmittelbare Erleben von naturwissenschaftliche Alltagsphänomenen muss heute von der Schule aufgegriffen werden.
Auf die große Beliebtheit des Mitmachlabors ist es zurückzuführen, dass Schulklassen lange Wartezeiten für einen Besuch in Kauf nehmen müssen. Obwohl nur Schulen aus der Region eingeladen werden, ist das "H2O und Co." an seiner Kapazitätsgrenze angelangt.

Ansprechpartner

Nicole Wessa-Schmid
BASF Aktiengesellschaft
ZOA/SU - C 100
67056 Ludwigshafen

Tel.: 06 21/60-4 39 83
Fax: 06 21/60-5 25 97
e-mail: nicole.wessa-schmid@basf-ag.de
Homepage: www.basf.de/openchem
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